Toner, staubiges Risiko
Woraus setzt sich Toner zusammen?
Inhaltsstoffe

- synthetischen Kohlenstoff- oder
- Eisenoxidpartikeln, die in
- Kunstharz gebunden sind.
Die Zusammensetzung von Tonern für Laserdrucker und Kopierer ist je
nach Hersteller sehr unterschiedlich.
Die Hauptbestandteile sind:
- Pigmente,
- polymere Bindemittel und evtl.
- Ladungsträger und Hilfsmittel.
Schadstoffe
Aber auch gesundheitsschädliche Stoffe wie
- Nickel,
- Benzol,
- Tributylzinn (TBT),
- Aluminium oder
- andere Schwermetalle finden sich immer wieder in Tonern.
Laut EU-Richtlinie sind Lasertoner nicht als gefährlich zu kennzeichnen.
Sie gelten nicht als toxisch, sensibilisierend oder krebserregend.
Toner – Tonerstaub – Emissionen
Der feine Unterschied:
Toner ist die Substanz, die in der Kartusche eingeschlossen ist.
Tonerstaub meint die Partikel des Toners.
Bei den Emissionen aus Laserdruckern und –kopierern
handelt es sich um
– Tonerstaub sowie mehrere Substanzen, wie
– Papierstaub und
– aufgewirbelten Hausstaub aus den Geräten, zu jeweils unterschiedlich hohen Anteilen.
Wie groß ist Tonerstaub?
Vom Staubkorn zum Nanopartikel:

Früher rieselten bei jedem Papierstau oder Kartuschenwechsel größere Mengen an schwarzem Tonerstaub auf Gerät, Fußboden und Hände.
In den letzten Jahren sind die staubförmigen Inhaltsstoffe immer weiter geschrumpft.
Heute haben sie die Größe eines Nanopartikels.
Ein Nanopartikel ist kleiner als ein Zehntausendstel Millimeter.
Gesundheitlichen Beeinträchtigungen
Der Mensch ist gegen diese Winzlinge nicht gewappnet
- Flimmerhärchen und Schleim schützen den menschlichen Organismus vor Fremdkörpern in der Atemluft.
- Gegen Nanopartikel funktioniert der Abwehrmechanismus nicht.
- Gesundheitliche Auswirkungen von Feinstaub-Emissionen sind von der Größe der Partikel abhängig.
- Die ultrafeinen Staubpartikel dringen in die Lungenbläschen ein und gelangen über den Blutkreislauf auch in andere Organe.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen
Beschwerden und Krankheiten:
Bei Patienten, die viel mit Laserdruckern und Fotokopierern zu tun haben, z. B. Servicetechniker, treten folgende Beschwerden auffällig oft auf:
- Augenbrennen,
- Bindehautreizungen,
- Halsschmerzen,
- Reizungen der Rachenschleimhaut,
- Husten und
- Schnupfen.

Wie kann man sich schützen?
Technischer Schutz:
- Schütteln Sie vermeintlich leere Kartuschen nicht.
- Öffnen Sie Kartuschen nicht gewaltsam.
- Wechseln Sie die Tonerkartusche immer komplett aus.
- Richten Sie die Abluftöffnung eines Druckers/Kopierers nicht auf Mitarbeiter.
- Blättern Sie bedrucktes Papier nicht mit angefeuchteten Fingern um.
- Wischen Sie die Geräte regelmäßig feucht ab.
- Waschen Sie sich nach größeren Druck- und Kopierarbeiten die Hände
- Verwenden Sie nur autorisierte Toner
